SpielStudio mit Überraschungsgast Manfred Stoffers

Shownotes

  1. Folge des WestLotto SpielStudios – mit Gastgeber Axel Weber und einem Gast, der die Glücksspielbranche wie kaum ein anderer als Gesellschaftsfrage denkt: Manfred Stoffers, stellvertretender Vorstandssprecher der MERKUR Group.

Stoffers spricht über seinen ungewöhnlichen Karriereweg – über Jugendschutz, die Uhrenindustrie und den Profifußball beim TSV 1860 München, bis ihn die Vorurteilsforschung zu seinem Lebensthema führte: dem Schutz der Freiheit. Kein gesellschaftlicher Bereich, so seine These, ist so „durchsäuert von moralinsauren Vorurteilen" wie das Glücksspiel – abbauen lässt sich das nur durch validiertes Wissen und evidenzbasierte Entscheidungen, nicht durch den erhobenen Zeigefinger.

Er äußert sich klar zum Verhältnis von staatlichem und gewerblichem Spiel: warum Lotto als kluges, eigenständiges Konzept zu Recht anders reguliert ist – gewerbliches Glücksspiel aber aus dem Ordnungsrecht heraus ins Wirtschaftsrecht gehört. Stoffers erklärt, dass der Schwarzmarkt kein Zufall ist, sondern das Ergebnis ignorierter Marktgesetze. Außerdem: warum „Spielen macht süchtig" ein Vorurteil ist, weshalb die GGL mehr Autonomie braucht – und warum es statt Spielkompetenz eine Risikokompetenz nach australischem Vorbild bräuchte.

Ein Gespräch über Zufall und Vorurteile, Evidenz und Regulierung, Föderalismus und Digitalisierung – und die Überzeugung eines Verfassungspatrioten, dass Freiheit im Zweifel schwerer wiegt als jedes Verbot.

Mehr Informationen zu WestLotto: https://www.westlotto.de/newsroom https://www.linkedin.com/company/westdeutsche-lotterie/

Vernetzung mit Axel Weber: https://www.linkedin.com/in/herraxelweber

Sozialstiftung NRW: https://sozialstiftung.nrw/

Hinweis: Ein Zuspieler in diesem Podcast wurde mit einer künstlichen Stimme erzeugt, die von einem KI-System erstellt wurde.

Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich willkommen zum Westlotto Spielstudio!

00:00:03: In jeder Folge hören Sie

00:00:04: hier eine

00:00:05: Glücksspielpersönlichkeit.

00:00:07: Wer das ist, wissen sie zum Start der Folge genauso wenig wie unser Gastgeber

00:00:11: Axel Weber.

00:00:13: Aus einer Branchenliste wurde ein Gast ausgewählt

00:00:15: –

00:00:16: bringen Sie in Erfahrung wer das ist?

00:00:17: Viel Spaß beim Hören und nun los geht's!

00:00:33: Und ich begrüße alle Zuhörerinnen und Zuhöre ganz herzlich.

00:00:37: Das Ende der Sommerpause steht vor der Tür, es gibt dann natürlich naturgemäß zwei Dinge ob sie gut sind oder schlecht das mögen Sie selber bewerten.

00:00:45: erstens Der Bundestag kehrt bald zurück und für uns alle gereifen dann wahrscheinlich auch die Reform und zweitens der Start in die Bundesliga-Saison XXXVII.

00:00:55: Hoffen wir da mal auf guten Fußball Und natürlich Hitze-Sommer, wem sage ich das?

00:01:00: Aber wir kommen hier nicht ins Schwitzen.

00:01:02: Denn bei uns steigt der Blutdruck schon alleine wegen der bevorstehenden Überraschung und die Überraszung ist ja ein Kernelement vom Spielstudio dem Podcast der Glücksspielbranche von Westlotho.

00:01:14: Mein Name ist Axel Weber und Sie wissen einmal im Monattausche Ich mein Schreibtisch gegen dieses Mikrofon um mit Menschen zu sprechen, die diese Branche bewegen Oder vielleicht prägen sogar, ich bin gespannt auf meinen Gesprächspartner oder meine Gesprächspartnerin heute.

00:01:29: Wer ist es?

00:01:35: Manfred

00:01:36: Stoffers.

00:01:37: Unser heutiger Gast ist Gesellschaftsdenker und Branchenstrategie mit einem Werdegang voller Wendungen – und doch einer klaren Linie.

00:01:46: Er steht heute an der Spitze eines der größten Glücksspielunternehmen Europas.

00:01:57: Mit der Zeit kristallisierten sich Jura und Pädagogik als Schwerpunkte heraus.

00:02:02: So vielseitig wie sein Studium ist auch sein beruflicher Werdegang.

00:02:05: Er führte ihn durch den Jugendschutz, die Kommunikationsforschung und die Uhrenindustrie bis in den Profifußball – als Geschäftsführer beim TSV-Achzehnsechzig München.

00:02:16: Über die Antisemitismus und später die Vorurteilsforschungen fand er zu seinem Lebensthema dem Schutz der Freiheit und dem Kampf gegen Vorurteilene und damit zum Glücksspiel.

00:02:28: Seit Jahrzehntausend vierundzwanzig ist der stellvertretender Vorstandssprecher der Merkur Group, einem der führenden Unternehmen der deutschen Glückspielwirtschaft.

00:02:37: Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen die großen Fragen der Branche Der Glückspielsstaatsvertrag das Verhältnis von staatlichem und gewerblichem Spiel unter Kampf gegen den Schwarzmarkt Spieler-Schutz Davon ist er überzeugt,

00:02:51: gelingt

00:02:51: durch positive Aufmerksamkeit nicht durch den erhobenen Zeigefinger.

00:02:56: Willkommen im West-Lotto Spielstudio, Manfred Stoffers, stellvertretender Vorstandssprecher der Merkur Group.

00:03:05: Lieber Herr Stoffer sich begrüße Sie sehr herzlich!

00:03:08: Hallo Herr Weber ich begrüßte sie ebenfalls.

00:03:10: Freut mich dass Sie heute mein Gast sind.

00:03:12: Herr Stofas habe ich auch schon lange darauf gewartet und gar nicht mehr damit gerechnet das Sie zusagen.

00:03:17: vielleicht war es auch nur ein Terminproblem über die letzten vierzig Ausgaben aber jetzt hab' ich sie vor dem Mikrofon Und ich glaube, uns steht eine tolle halbe Stunde bevor.

00:03:28: Ja, mein Leitspruch ist ja always late but worth the wait.

00:03:33: Vielleicht ist das auch hier ein gutes Zeichen dafür dass ich jetzt der vierzigste, einvierzigte, zweieinvierzigste oder der X-te geworden bin.

00:03:41: in der Auswahl ihrer Gesprächspartnern.

00:03:44: Der X-te sind Sie ja mit Sicherheit nicht in der Glücksspielbranche, denn man kennt sie.

00:03:48: Sie sind nicht nur ein profunder Kenner der Glückspiel Branche sondern sie sind seit die Jahren auch ein wesentlicher Gestalter.

00:03:55: dabei war ihr Lebensweg hier alles andere als Gratlinie wie wir gerade gehört haben.

00:03:59: Jura Pädagogik Fußball das weiß ich.

00:04:02: natürlich haben wir uns noch mal drüber unterhalten und dann auch ein bisschen Wissenschaft Verbraucherschutz und Uhrenindustrie.

00:04:09: da komme ich gleich noch drauf.

00:04:13: Welches Glückspiel ist Ihnen das Liebste?

00:04:16: Das Leben.

00:04:17: Weil für mich absolut klar ist, dass der Zufall das evolutionäre Grundprinzip ist.

00:04:26: Früher hat man ja gedacht irgendwie Zufallen gäbe es nicht und insbesondere wir, da kenne ich sie auch ein bisschen, wie ihr mit einem religiösen Hintergrund haben immer an Fügung geglaubt.

00:04:36: Glauben auch es teilweise immer noch.

00:04:37: aber wenn man das evolutionere Grundprincipe ist dann ist es Zufalls.

00:04:41: Dass auch unser Leben bestimmt Und diesen Zufall sich auszusetzen ist das Lustvollste, was man tun kann.

00:04:47: Weil wir haben diesen unstellbaren Hunger nach dem Zufalls und dass was ich jetzt tue im Bereich der Glücksspielwirtschaft ist nichts anderes als diesen beglückenden Zufallen zu inszenieren.

00:05:01: Zu inszeniren ist ein schönes Wort.

00:05:02: Man muss natürlich auch Geld dafür bezahlen und ich meine mich zu erinnern einer der Sprüche, die Paul Gauselmann geprägt hat und die sie nicht müde wurden auch immer wieder zu erwähnen war.

00:05:13: Das Glücksspiel ist es für kleines Geld, die Freude – Sie können mich korrigieren!

00:05:20: Ja wir haben ja zwei unterschiedliche Formen von Glückspielen.

00:05:25: Es gibt ja die Glückspiele da kommen aber später vielleicht noch zu bei denen es um Geld geht und es gibt die Glückspiele Mitgeld gespielt wird und wir sind eher die mit Geld spielen.

00:05:35: Das heißt, unser Gast oder wenn ich an Glücksspielen teilnehme, die Wir-Veranstalten der zahlt dafür dass wir diesen Zufall organisieren.

00:05:48: Jetzt wird es ein bisschen kompliziert, weil der sagt nicht, er gibt mir mal für zwei Euro einen Zufall.

00:05:53: Nein!

00:05:54: Er setzt dieses Geld ein um damit auch die Erregungsamplitude zu gestalten.

00:06:03: Zwarzig Cent, zehn, zwanzig Cent was unser augenblicklicher maximaler Einsatz ist beim gewerblichen Automarkenspiel.

00:06:09: Das sind ja Peanuts.

00:06:10: da kommt nicht so viel an Erregung zustande an an an Kribbeln im Bauch.

00:06:17: wenn ich mehr kribbelnen bauch haben will gesetzlich etwas mehr Geld ein geld insofern in diesem fallen gefühlsvorstärker und Wenn Ich dann sehe welche wieviel Geld Von dem eingesetzten Geld werden den Kunden wieder zurückgeben, das sind im Durchschnitt siebenneinzig Prozent.

00:06:35: Dann ist das glaub ich und der Rest, der natürlich auch beträchtlich sein kann, ist das womit unsere Dienstleistungen bezahlt wird?

00:06:44: Ist es eigentlich ein fairer Deal?

00:06:47: Es wird ja viel Geld eingesetzt zum Spielen Und man könnte aus dem was Sie gesagt haben natürlich sagen okay in der Definition wie Sie damit umgehen ist es Spielgeld für die Menschen Aber ist es wirklich immer nur wenig Geld?

00:07:03: Wir haben ja gerade auch gesagt, wenn ich mehr kribbeln will im Bauch dann setze sich auch mehr Geld ein.

00:07:10: Ist das immer nur der Trigger dass man also mehr gewinnen möchte?

00:07:17: Wer mehr gewinnen möchte spielt Lotto weil da sind ja unsere unterschiedlichen Ansätze die wir haben.

00:07:24: bei uns geht es um eine schnelle Abfolge von Ereignissen Entspannung, Spannung und Entspanung von Risikowagnes.

00:07:36: Und Ergebnis sei es Belohnung oder Enttäuschung das viel oder wenig ergibt sich durch die Zeit die ich dafür einsetze.

00:07:46: weil bei Glücksspielen so wie wir diese veranstalten sei es in der Spielbank oder auch im Automatenspiel oder sonstwo bedeutet ja immer dass sich pro einer gewissen Zeit Einheit Geld einsetzen kann, das durch die Zeit-Einheit limitiert ist.

00:08:02: Zum einen und zum anderen durch meine individuellen Leistungsmöglichkeiten.

00:08:07: Was da viel ist und was da wenig ist, ist definiert durch die individuelle Leistungsfähigkeit des Gastes und seine Bereitschaft für diese Form von Unterhaltung Geld auszugeben.

00:08:21: Das sind sehr auf der individuellem Ebene angesiedelt.

00:08:25: Ja, verstehe ich.

00:08:26: Bleiben wir mal bei einem Begriff und schwenken dann ein bisschen individuelle Leistungsfähigkeit?

00:08:31: Und jetzt bezieh' ich das mal auf Sie!

00:08:32: Sie sind ja als stellvertretender Vorstandssprecher der Merkogrupp stehen hier für eines der wirtschaftlich erfolgreichsten Glücksspielunternehmen in diesem Land haben aber wie wir eben gehört haben auch eine Biografie die vieles andere gemacht hat und nicht alles war davon immer so ganz erfolgreich.

00:08:52: oder die Unternehmen in den Achtzehn-Sechzig München denke, gab es glaube ich mal einen Zwangsabstieg.

00:08:58: Festiner Doping-Skandal also eine Ure.

00:09:02: für die Uhren hat sich das gestählt?

00:09:04: Für die Glücksspielbranche war das so ihre Vorbereitung für etwas wo sie ja nun jetzt – ich weiß gar nicht wie lange – unter permanentem öffentlichen Druck stehen?

00:09:15: Ach wissen Sie!

00:09:16: Gestellt hat's mich nicht.

00:09:17: weil ich Stahl war habe ich diese Jobs gekriegt.

00:09:20: Nehmen wir mal den Doping-Skandal bei Festina.

00:09:23: Man hat mich damals, ich hab doch von Uhren keine Ahnung habe ich auch heute noch nicht aber man hat mich engagiert als Krisenmanager und zwar an einem Sonntagmorgen als der Doping Skandal an den Champs Elysée in Paris ausbrach suchte man jemandem der mit Krisensituationen glaubte gut umgehen zu können Mit der Augenblicke, in dem ich hinzukam die Aufgabe hatte zu analysieren was denn da passiert war.

00:09:51: Ich kam sehr schnell darauf dass dieser Skandal, der dann später Festiner-Skandal war gar kein Skandal dieses Unternehmens war sondern ein Skandal der den ganzen Radsport erschüttert hat.

00:10:03: und als sich dann so durch die Zelte der verschiedenen Teams streuschte stelle dich fest menschlich machen das ja alle.

00:10:14: Und in dem Augenblick war mir die Lösung klar.

00:10:18: Die war relativ schlicht und einfach, gerade Blick, gerade Gang, gerade Stun.

00:10:24: Das heißt... ...die Firma, die mich engagiert hatte, hat sofort die Teilnahme der Underture de France abgebrochen.

00:10:31: Hat als erstes Unternehmen eine Anti-Doping-Carter in den Welt gesetzt.

00:10:35: Hat nie wieder, weil sie nicht dran glaubte das Doping frei sein könnte ein Sponsoring eines Teams gemacht Hat aber gleichwohl den Radsport sehr üppig gesponsert.

00:10:46: Und das war der Weg, geradlinig zu sein, ehrlich zu sein und mit dieser gradlinigen Reaktion die Sympathie der Menschen zu gewinnen hat dazu geführt dass in dem Jahr der große Durchbruch gelangen für Festina in Europa.

00:11:03: nicht mein Erfolg, nicht der Erfolg von Festina sondern das ist den Medien zu verdanken gewesen, weil die diesen Doping-Skandal mit einem Namen verbunden haben.

00:11:13: Und so viel Geld hätte man gar nicht bezahlen können für Werbung als dies durch den Skandal passiert ist.

00:11:21: wie man so schön sagt there is no negative PR.

00:11:24: das habe ich da gelernt und beim Fußball war es ähnlich.

00:11:26: das will ich aber gar nicht ausführen.

00:11:28: Da bin ich auch hingekommen ohne vom Fußball Ahnung zu haben sondern nur um Krisen zu bewältigen.

00:11:34: Das hab' ich dann einige Zeit lang getan Und dann war auch damals schon erfüllt.

00:11:39: Wobei ich, damals muss ich sagen habe ich mich infiziert.

00:11:42: Ich hab mich damals mit dem Löwen-Virus infiziert und egal wo die stehen, egal was sie machen zur täglichen Lektüre gehören alle Münchner Zeitung um zu gucken wie... Was denn da gerade so angesagt ist?

00:11:58: Da

00:11:58: ist ja Fußball etwas ganz Schräges, da passiert dann sowas außer bei anderen da passiert das nicht.

00:12:06: Das sind aber Menschen, die auch wissen, dass ich das so einschätze.

00:12:10: Die sind Fans von einem speziellen Club den ich hier nicht erwähnen will.

00:12:16: Die, die mich kennen, wissen aber wenn ich meine... Da gibt es nicht so eine Liebe wie das zu den Clubs sich entwickelt, die etwas gebeutelt

00:12:25: sind.".

00:12:26: Mein Klub ist nicht gebeutelt, er ist gerade in die erste Bundesliga aufgestiegen.

00:12:31: Gratulation?

00:12:32: Sie sind ja da auch Unterstützer und in der ersten Liga soll er bleiben.

00:12:38: Gestatten sie mir den Karl-Lauer dass sie eines in ihrem Leben dann ja mitgenommen haben nämlich das mit den Löwen.

00:12:44: Auch heute sind die Löwen ja wohl immer schon da wo sie auch hingehen.

00:12:51: Sie sind ein Ekel, aber das wusste ich

00:12:52: ja vorher.

00:12:53: Das wussten sie doch vorher.

00:12:55: Wir gönnen uns das ja... Ich habe eine Frage, die mir gerade gekommen ist.

00:13:00: Als Sie das so beschrieben haben Herr Stoffers, kann man mit Authentzität vor Urteile abbauen?

00:13:05: Also Sie haben das so geschrieben und waren wir authentisch

00:13:08: usw.,

00:13:08: weil das ist hier etwas wo Man ja schon auf vielen Podien und auch wir beide sprachen schon im Laufe der Jahre immer wieder darüber, wie muss man sich eigentlich aufstellen?

00:13:18: Weil unsere Branche ist ja mit Vorurteilen behaftet.

00:13:21: Ja sie ist Gegenstand vorteilsafter Bewertung.

00:13:28: Es gibt keinen gesellschaftlichen Bereich, der so durchsäuert ist von Moralinsauern Vorteilen wie der Bereich des Glücksspiels.

00:13:38: da hilft natürlich auf der Aufrechte Gang, aber der aufrechte gang allein ist es nicht wenn er nicht die Überzeugung trägt dass dieses Vorurteil durch positives Wissen abgebaut werden kann.

00:13:51: Also ich habe nichts gegen Vorurteile!

00:13:53: Ich hab sie selber vorurteilen.

00:13:55: jetzt komme ich wieder zu meinem Thema.

00:13:56: dazu war evolutionär unglaublich wichtig.

00:14:00: stellen sich einen Neandertaler vor auf den kommt jemand mit einem Knüppel zu.

00:14:07: Gott sei Dank hatte der eine andere Attaler Vorurteile und hat sofort reagiert, den musst du sofort Niederschlagen bekämpfen vertreiben.

00:14:14: Der konnte nicht sagen auch komm mal her lass uns doch mal einen Kaffee trinken denen es damals noch nie gab.

00:14:19: Vorurteil war überlebenswichtig heißt er auch vorurteil vor?

00:14:22: schnell urteilen kann man sich.

00:14:24: das ist wichtig in überlebend zentralen Situation.

00:14:28: aber unser Job ist dann diese Vorurtheile wenn wir wissen dass sie dem wirklichen Urteil nicht entsprechen abzubauen und das ist der job den wir beide ja auch machen, dass Vorurteil durch positives Wissen womit das keine Wertung ist sondern durch validiertes Wissen zu korrigieren und durch eine realitätsgerechte Betrachtung zu ersetzen.

00:14:52: Das ist das was wir tun.

00:14:55: Hat das Auswirkungen auf das Verhältnis der beiden Säulen so will ich sie mal nennen des Glücksspielmarktes?

00:15:00: Auf der einen Seite also wir als staatliche Lotterien und auf der anderen Seite das gewerbliche Spiel, für das Sie stehen.

00:15:07: Also sehen Sie da ein Missverhältnis in der öffentlichen Wahrnehmung?

00:15:16: Missverhältnis – sagen wir mal ….

00:15:20: Wir haben eine unterschiedliche Betrachtung weil es sich um zwei völlig unterschiedliche Konzepte handelt.

00:15:25: also Lotterien insbesondere Lotto so wie wir's heute haben.

00:15:29: Das wissen Sie auch, ich habe es schon häufiger erzählt.

00:15:31: Es ist eine geniale Erfindung!

00:15:33: Das ist eine Steuerzahlung mit Gewinnmöglichkeit oder mit wohltätig...

00:15:39: Ja freiwillige?

00:15:40: Ja ja!

00:15:41: Deswegen sage ich ja mit wohltätigkeit garnierte Habgier.

00:15:44: Das ist ein tolles Konzept.

00:15:46: das heißt für soziale Zwecke wird Geld eingesammelt, nicht für soziale Zwecke.

00:15:53: Aber es wird Geld einsammelt.

00:15:55: Jeder hat das Gefühl er tut auch wenn er verliert etwas Gutes.

00:15:58: man ist ja so gar nicht böse darauf wenn man verliert.

00:16:01: und auf der anderen Seite locken enorm hohe Gewinne mit denen man eine neue Lebensperspektive entwickeln kann.

00:16:08: Das sind komplett anderes Spielkonzept als unseres.

00:16:11: insofern sind auch unterschiedliche Bewertungen und Regulierungen sinnvoll.

00:16:17: also Wenn Sie jetzt darauf anspielen zu sagen, naja wir Lotto haben mehr Privilegien als ihr dann ist das nicht ganz richtig.

00:16:29: Sie müssen so konstruiert sein wie jetzt sonst würde es sie nicht geben.

00:16:33: stellen sich vor sie wären kein Monopol und sie würden konkurrieren müssen mit allen möglichen Lotterien hier auf der Welt.

00:16:41: Dann wäre der soziale Aspekt im Eimer, der wohltätige Aspekt dem Eimer?

00:16:46: Weil dann müssten sie mehr ausschütten.

00:16:48: Jetzt geben Sie den Spielern fünfzig Prozent zurück.

00:16:52: völlig okay aber haben damit die riesigen Luft die gemeinnützigen Projekte, die kulturell bedeutsamen Projektes zu fördern.

00:17:02: und insofern wenn man das will... Und wir beide sind uns einig und ich besonders Das wollen wir so Dann braucht Lotto eine andere Regulierung als wir.

00:17:14: Dass sich manche auf unserer Seite dadurch ungerecht behandelt fühlen, das ist so.

00:17:20: aber die Ungerechtigkeit bei uns ergibt sich aus einem anderen Ansatz und nicht aus der Konfrontation mit Lotto sondern aus dem Ansatz heraus dass man dem Spielgast nicht zutraut dass er in Eigenverantwortung seinem Spülvergnögen nachgehen kann bis in die Haarspitzen reguliert werden muss und kontrolliert werden.

00:17:44: Das empfinde ich persönlich, viele Millionen unserer Gäste auch als Zumutung.

00:17:50: Für mich ist es im absoluten Widerspruch zum Artikel zwei unseres Grundgesetzes, der uns eine allgemeine Handlungsfreiheit garantiert.

00:18:00: Aber das ist jetzt keine Konfrontation zu Lotto!

00:18:03: Nein, das habe ich so verstanden auch wenn nicht natürlich Begrifflichkeiten wie Hablier und so weiter ablehnen.

00:18:08: Ich

00:18:08: finde das schön!

00:18:09: Wissen Sie die Sprechen mit einem Hablierigen?

00:18:11: Das ist überhaupt kein Vorwurf sondern es ist ein Motor für Fortentwicklung.

00:18:16: Ja und ob wir mehr ausschütteln müssten oder...

00:18:19: Habe ich auch nicht gesagt sie dürfen gar nicht mehr ausschnitten weil das geht zu Lasten der wohltätigen Zwecke die sie haben.

00:18:26: Sie müssen immer so viel ausschütten dass die Leute noch Lust haben bei ihnen zu spielen Und das klappt ja.

00:18:31: Na ja, ich würde sagen wir müssen so viel ausschütten wie der Gesetzgeber vorschreibt.

00:18:35: Der demokratisch gewählt ist.

00:18:37: denn die staatlichen Lotterien gibt es weil es ein Gesetz gibt und das Lotto-Prinzip gibt es was das vorstreibt.

00:18:44: und genau deswegen aber das haben sie natürlich auch gesagt ist die Zustimmung zu dem staatlichen lotteriespiel also die großen Lotterie wie kein anderes Glücksspiel positiv beleumundet in der Bevölkerung.

00:18:56: Das unterscheidet uns gar nicht

00:18:59: Es ist doch auch fantastisch, deswegen trete ich ja durchaus für ein und sage das ist auch korrekt.

00:19:05: Das muss auch erhalten bleiben weil sie haben die Chance sozusagen am Geld was von uns kommt.

00:19:14: Das fließt ja nur mittelbar wohltätigen Zwecken zu nämlich indem wir den maroden Staatshaushalt durch überhöhte Steuern finanzieren, dass das in der Öffentlichkeit nicht so gut rüberkommt wie die Förderung, die Sie dank des gesetzlichen Auftrags machen können.

00:19:31: Deswegen sage ich es verdeckte Steuerzahlungen.

00:19:34: Das ist nun mal unser hartes Schicksal aber das soll den Wert von Lotto nicht im entferntesten mindern.

00:19:39: Nein, Sie wissen das würde ich ja auch nicht zulassen.

00:19:42: Das verdeckte Steuerzahlung bringt mich dann hier auch dazu zu sagen, dann hätten wir eigentlich eine Doppelbesteuerung und wollen wir Zahlen natürlich auch steuern genau wie sie.

00:19:51: Ich will noch eine Fachfrage anschließen Herr Stoffers.

00:19:55: weil sie eben davon sprachen staatliche Anbieter und private Anbiter oder gewerbliches Glücksspiel gegebenenfalls Privilegien, die sind ja verteilt.

00:20:04: Wir als Monopolisten haben ja auch gewisse Auflagen dürfen vieles nicht tun von dem was private Anbieger dürfen, die auch da in Konkurrenz stehen.

00:20:13: Und das Ganze liegt natürlich einem Grundsatz zugrunde.

00:20:18: wo ich Sie fragen will ob der noch zeitgemäß ist nämlich dass das eine über wirtschaftsrechtliche Regulierung geregelt ist aus dem ordnungspolitischen Ansatz.

00:20:28: Ist das noch zeitgemäß aus Ihrer Sicht?

00:20:30: Wenn ich Lotto wäre, würde ich sagen ja!

00:20:33: Weil das ist das einzige Schutzinstrumentarium, dass auch von mir für Sie hervorragende gehaltene Konzept des Lottos gerade mit den wohltätigen Aspekten garantiert und sichert.

00:20:46: Für alle anderen Glücksspielformen ist das nicht mehr zeitgemäss Weil wir es hier, wenn Sie genau hinschauen mit einem Gewerbe in Rheinkultur zu tun haben das Marktgegebenheiten folgt und dass auch Regularien folgt wie andere Märkte es auch haben.

00:21:11: Ich würde es herauslösen aus dem Polizei- und Ordnungsrecht beim gewerblichen Automatenspiel ist das ja schon da ist das Ja Gewerberecht hin zum Polizei- und Ordnungsrecht.

00:21:24: Ich würde Glücksspiel komplett im Wirtschaftsrecht sehen.

00:21:28: Da zucken jetzt viele zusammen wahrscheinlich, aber ...

00:21:33: Wäre ja nicht so dass man ihre Meinung noch nicht kennt.

00:21:36: Ja, deswegen mit dem Zucken hört das dann aber trotzdem nicht auf!

00:21:41: Aber ich glaube es ist deswegen gut weil sie ja genauso wie wir unter dieser unglaublichen Schwarzfahrt und mag problematik leiden.

00:21:54: Und wir leiden darunter, weil – und das will ich jetzt nicht parteipolitisch definiert sehen, weil wir Maggesetzlichkeiten ignorieren.

00:22:05: Also der Schwarzmarkt entsteht ja nicht, weil irgendwer auf die Idee kommt und sagt Mensch heute mache ich mal ein Schwarzmarkt und da verdiene ich dickes Geld, sondern der Schwarzmarkt entstehlt ja, weil Nachfrage vorhanden ist, die in dem was wir bieten im legalen Markt nicht mehr möglich

00:22:20: ist.".

00:22:20: Deswegen gibt es diese Abwanderungsbewegung.

00:22:23: Und wenn man jetzt den Gesetzen von Angebot und Nachfrage folgt, die werden ja übrigens perfekt durch die Illegalen beantwortet, dass diese Marktprinzipien funktionieren?

00:22:35: Dann müsste man zum Umgekehrten kommen und sagen, naja, wenn das denn so ist dann müsste – da tut sich der Gesetzgeber schwer – das Glücksspiel Das Unterhaltungsspiel müsste den Bedürfnissen der Menschen folgen und ihnen die Angebote machen, die sie haben wollen.

00:22:56: Natürlich auch in Grenzen.

00:22:59: Die Qualität oder negative Qualität der illegalen Angebote werden wir niemals erreichen können und wollen aber man müsste dafür Sorge tragen dass Sie wenigstens im legalen Spiel noch eine und so sagt es der Staatsvertrag, auch der Glücksspielstaatsvertrag.

00:23:18: Eine Alternative zum illegalen Glückspiel sehen!

00:23:21: Und daran leiden wir im Augenblick.

00:23:23: Herr Stoffers jetzt sagen Sie Wir wollen gar nicht so auftreten wie illegale Anbieter.

00:23:29: ich glaube darüber sind für uns ja auch einig.

00:23:31: und dann sagen sie aber wir müssen bisschen was machen oder müssen mehr machen?

00:23:35: wo ist denn die Grenze?

00:23:37: Und wer kann diese Grenze wirklich so gut festlegen, dass es auch eine Akzeptanz dafür gibt?

00:23:44: Ja.

00:23:45: Also Sie treffen in mir einen sogenannten Verfassungspatrioten.

00:23:50: für mich ist dieses Grundgesetz... ...es für mich der einzige Anlass zu national stolz.

00:23:57: Es gibt also meines Wissens kein Land das ein Grundlagenwerk hat wie wir das Grundgesetz haben.

00:24:05: Und da, und deswegen komme ich wieder auf den Artikel zwei ist unsere allgemeine Handlungsfreiheit definiert.

00:24:12: Die natürlich auch mit der Entfaltung der freien Persönlichkeit zu tun hat – da ist erstmal überhaupt keine Grenze!

00:24:21: Mein Vater hat mir das erklärt, der direkt aus dem Krieg kam und mich zeugte.

00:24:26: Und dann als junger Mann, oder junger Nimmer erklärte, diese Welt hat sich verändert.

00:24:31: Deutschland ist jetzt ein Land, das anerkennt, dass die Menschen frei sind!

00:24:35: Hier gibt niemandem eine Freiheit, jeder hat sie.

00:24:40: Wenn dir irgendjemand ein Stück deiner Freiheit nehmen will, da muss er verdammt gute Gründe

00:24:47: haben.".

00:24:47: Und das ist zu meinem Lebensprinzip geworden.

00:24:50: Du musst verdammt gute Gründe haben, wenn du auch beim Glücksspiel jemandem seine Freiheiten einschränken willst!

00:24:57: So und das bedeutet immer die Notwendigkeit Eingriffe auf das eben noch tolerierbare Maß zu reduzieren damit die individuelle Freiheit nicht über Gebühr also unverhältnismäßig eingeschränkt wird.

00:25:16: Nun ist es ja aber auch juristischer Grundsatz, dass natürlich auch die Artikel des Grundgesetzes eingeschrankt werden dürfen, auch über normal gesetzliche Gesetzgebung und so weiter.

00:25:26: Ist es vielleicht nicht auch so, dass Sie einfach die Gründe für eine Beschränkung nicht akzeptieren wollen?

00:25:32: Nee das durchaus.

00:25:35: diese Begrenzung auch, das kennen wir doch im Artikel fünf.

00:25:41: Wir kennen es im Artikel sechs, wo dem Staat die Fesseln angelegt werden was die Erziehung von Kindern und Jugendlichen angeht.

00:25:49: Da steht dieses das Recht und die Zufördersthe in obliegende Pflicht der Eltern ist das Kennwehr alles.

00:25:56: Natürlich erkenne ich die Gründe an und ich halte sie auch für wichtig.

00:26:00: aber wir kennen das aber auch dass das Prinzip der Verhältnismäßigkeit eingehalten werden muss.

00:26:11: Und da hat man, da habe ich denn schon erhebliche Probleme.

00:26:17: Warum?

00:26:19: Ich mache es ganz palästisch.

00:26:20: Warum soll einem Gast in einer Kneipe oder in einer Spielalle bei uns auferlegt werden, dass er jeden Spielvorgang manuell auslösen muss im fünf Sekunden-Takt?

00:26:35: Zack!

00:26:36: Zack!

00:26:37: So

00:26:37: warum?!

00:26:38: Es gibt keinen Grund... Und in der Wissenschaft wird vieles diskutiert, aber wir haben keinen Beleg dafür.

00:26:45: Kein verlässlichen Beleg dazu dass dieses Drücken im fünf Sekunden Takt unter präventiven Gesichtspunkten etwas Positives sei.

00:26:54: Warum hat der Gesetzgeber das eingeführt?

00:26:57: Weil der Gesetz Geber ist auch nicht gefeit vor allgemeinen Plätzen und vor überzeugend vorgetragenen Vorurteilen.

00:27:04: Und wir sind jetzt ja bestrebt, und das haben Sie auch persönlich miterlebt in den letzten Jahren.

00:27:10: Bestrebt evidenzbasierte Entscheidungen herbeizuführen.

00:27:16: Das ist der schlechteste!

00:27:17: So sehen sie und da komme ich wieder zu meiner Vorurteilsgeschichte zurück wenn es darum geht Vorurteil abzubauen heißt dass ja so lange zu wühlen bis man Wahrheit entdeckt.

00:27:28: und in der Forschung geht das ja nur damit nicht, dass man versucht seine Vorteile zu bestätigen sondern sie zu erschüttern.

00:27:37: Und das ist in den letzten Jahren auch dank unserer beider Bemühungen einigermaßen nach innen Vordergrund getreten, dass wir lieb gewonnene Vorurteile zwar weiterhin lieb haben aber ihnen sie doch nicht zum handlungsleitenden Element werden lassen, sondern sich immer wieder infrage stellen.

00:27:56: Das passiert jetzt gerade bei der Novellierung des Spielforknungs, das wird demnächst passieren.

00:28:01: Bei der Novellerung des Glücksspielstaatsvertrags und da hoffe ich darauf dass dort mehr ... Ich könnte sagen Vernunft geleitet oder Evidenzbasiertes in den Vordergrund tritt.

00:28:15: Das muss nicht das Schlechteste sein.

00:28:17: Ist die Spielsuchtgefahr auch so eine von der anderen Seite lieb gewonnene Ideologie?

00:28:24: Der man also deutlich weniger Berücksichtigung schenken sollte?

00:28:29: Ja, das fängt schon bei den Begriffen an.

00:28:33: Wissen Sie?

00:28:34: Alleine schon der Satz ... Da riecht mich auf, spielen kann süchtig machen!

00:28:40: Das ist eine permanent Bestätigung eines Vorurteils, was so nicht stimmt.

00:28:46: Ist das das, was Sie ja am meisten ärgert?

00:28:47: Ist es das Pauschal-Urteil, wo Sie sagen... Joa,

00:28:50: das ist eines aber da ... Was ist sozusagen die Kumulation des ganzen Elends kommt in diesem ... wird in diesem Begriff klar.

00:28:58: Das ist eben nicht so.

00:29:00: Und wenn mir das auch keiner glaubt, spätestens seitdem wir wissen dass die für die betroffenen Menschen lebenswichtigen Medikamente mit denen man die Parkinson-Krankheit bekämpft Spielsucht verursachen können also Impulskontrollstörungen dieser Art verursachten können.

00:29:18: Wissen wir?

00:29:20: Dass diese Behauptung spielen macht süchtig?

00:29:24: so nicht stimmt.

00:29:26: Also Ich drück's wieder ganz, ganz plump aus.

00:29:29: Wenn jemand an unseren Spielgeräten spielt, exzessiv einfach nicht aufhört dann macht ihn dieses Gerät nicht süchtig sondern das Gerät ist wie ein Thermometer dass anzeigt mit den Typen mit diesen Menschen Stimpfers nicht.

00:29:42: er ist krank und dann beginnt erst die Suche.

00:29:45: wo is denn die Ursache für sein Problem?

00:29:48: wenn man das nur auf das Geräd oder das Spielangebot schliegt oder wenn man an die Rentnerin denkt die viel Geld in die Lottoanahme stellt trägt, dann ist das nicht das Lottoangebot was das Problem macht.

00:30:01: Sondern wir müssen da weitergehen und gucken wo sind die Probleme?

00:30:06: Und man wird dort sehr schnell auf eine Fülle von anderen Ursachen stoßen, die wir mit einer Regulierung des Glücksspielangebots Sie sehen das ja auch in Ihrem Angebot.

00:30:24: Dann gibt es im Bereich, wenn angenommen Lotto würde das so tun können wie es jetzt unbedingt geboten wäre digitale Wege zu beschreiten.

00:30:34: dann kommt auch da Regulierung der alten Art immer mehr an ihre Grenzen und da kommt der olle Pädagoge wieder raus.

00:30:40: aber das kann später

00:30:42: erklären.

00:30:44: Regulierung und der Gesetzgeber ist auch vor allgemein Plätzen nicht gefreit.

00:30:50: Meinen wir beide den Gesetzgebern oder meinen wir vielleicht die Institution, die beauftragt wurde für einen geordneten Glücksspielmarkt in Deutschland zu sorgen?

00:31:02: Sie spielen auf der GGL an!

00:31:04: So spiele ich davon.

00:31:06: Dann kann ich Ihnen nur sagen... Die Idee, die hinter der Ggl steckt, die ist ja keine originär deutsche Idee.

00:31:15: Wir haben es dann nur ein bisschen deutsch gemacht.

00:31:18: Das Vorbild finden wir in Großbritannien, das ist die Gaming Commission, die für ein hervorragendes Regulierungsinstrument halte und die Blitzschnellaufverfehlungen reagiert, die Verordnung im Markt sorgt.

00:31:33: Denn da wo es um viel Geld geht, wissen Sie über Lotto fast mehr als wir.

00:31:36: Wenn ich an die Umsatzhöhen denke, muss auch ein regulierender Eingriff sein wie jeder Markt eine Regulierung braucht.

00:31:43: Was wir hier nur falsch gemacht haben ist, dass wir diese Behörde nicht mehr Autonomie gegeben haben.

00:31:53: Dass sie selbst ohne immer wieder die Rückversicherung oder Genehmigung oder die Erlaubnis oder irgendwas seitens der sechzehn Bundesländer handeln kann.

00:32:03: Entscheidungen, die dringend notwendig werden, versacken dann im Abstimmungsprozess unter sechzehn Bundesländern.

00:32:10: Und wir wissen angesichts auch der politischen Verwerfungen, die wir in Deutschland haben das es immer schwierig ist und zunehmend schwieriger wird.

00:32:19: Mit dem Föderalismus meinen

00:32:20: Sie?

00:32:20: Föederalismus was habe ich denn gesagt?

00:32:23: Wolltest du nur noch mal klarstellen dass auch die Zuhörerinnen und Zuhörer wissen das gemeint ist.

00:32:27: Den Föederalismus halte ich für insgesamt gut aber der Föderalismus kann und dazu ist er immer in der Lage und gut beraten bestimmte Funktionen und bestimmte Marktgesetzlichkeiten, die an den eigenen Landesgrenzen keinen Halt macht gemeinsam zu regulieren.

00:32:44: Das haben sie auch in der GGL so vorgehabt.

00:32:47: Deswegen heißt das Ding ja auch gemeinsame Glücksspielbehörde.

00:32:51: Und leider ist dann die Gemeinsamkeit wieder zum beliebigen Spielball von Particularinteressen geworden.

00:33:01: Schade!

00:33:02: Aber es kann man ja noch ändern...

00:33:04: Ändern kann man alles wie Leben in der Demokratie.

00:33:08: Gott sei Dank!

00:33:09: Gott sei dank, ich glaube dazu stehen auch wir beide ganz persönlich und auch sehr intensiv auch in unserem Handeln und tun.

00:33:17: Der Föderalismus macht Entscheidungsprozesse unter Umständen etwas langsamer.

00:33:21: gleichzeitig sehen wir dass sich der Glücksspielmarkt international mit zunehmender Geschwindigkeit transformiert.

00:33:29: sie sind Mit der Merkogruppia in zahlreichen Europäischen, ich weiß gar nicht sind sie noch in Übersee unterwegs.

00:33:37: Und aktiv und kennen natürlich auch unterschiedliche Regulierungsstrukturen.

00:33:43: Eben haben Sie gesagt da hat Deutschland gelernt, Großbritannien, Skandinavien gab es ja schon und gibt es ja ähnliche Strukturen wie die GGL.

00:33:51: Welche zwei Dinge werden das diese nennen würden wo Deutschland jetzt heute, zwanzig sechsundzwanzig aktuell von anderen Ländern lernen kann?

00:34:00: Gibt es da Vorbilder?

00:34:01: Ja, gibt es.

00:34:02: Und ich sage auch den Bereich wo das relevant sein könnte Wir diskutieren ja sozusagen ohne ihn, ohne diese Regelung zu benennen Auch immer um die Grundbedingungen des Glücksspielstaatsvertrags dem Paragrafen eins wo die Ziele drin stehen und da stehen ja unterschiedliche Ziele drinnen Das ist Vorbeugung von Sucht gefahren etc.

00:34:29: Aber ein Ziel wird manchmal nur als ein paralleles Ziel betrachtet, nämlich die Verhinderung von Schwarzmärkten und die Kanalisierung von Spielinteressierten in legale und gut kontrollierte Bahnen.

00:34:45: Das geht manchmal unter – ich bin zutiefst davon überzeugt und sehe auch ein Land wo dieser Kanalisierungsgedanke übrigens ein schwieriges Wort, wenn ich das so aus meiner Perspektive sehe.

00:35:00: Ich würde mich ungern kanalisieren lassen aber egal.

00:35:03: Damit ist ja gemeint dass Menschen die Möglichkeiten geöffnet sein sollten in gute seriöse und legale Bahnen zu gehen um dort Glücksspiel zu betreiben.

00:35:17: Dieser Diese absolute Priorisierung des Kanalisierungsgedankens hat Dänemark geleistet.

00:35:27: Und wenn man sich dort in die Statistiken guckt, sieht man auch dass der Schwarzmarkt seit Jahren im Schrumpfen begriffen ist und die eine enorm hohe Kanalisierungquote haben.

00:35:39: weil dort Kanalisierung, weil dort logischerweise gesagt wird naja alle anderen Ziele die wir erreichen sollen Spielsuchtprävention etc.

00:35:50: etc.,

00:35:51: können wir ja dort nur leisten, wo wir die Gesetze zur Anwendung bringen und das geht nur im legalen Markt.

00:35:58: also müssen wir zunächst mal dafür sagen sorgen dass der legale markt die absolute priorität hat und wir den nicht begünstigen das wäre falsch.

00:36:08: aber den so ausgestalten dass er auch eine erstrebenswerte alternative zum illegalen geschäft sein kann das ist dort hervorragend gelungen Das muss ich schon sagen.

00:36:20: Und da hoffe ich, dass wir in der Diskussion der nächsten Jahre bis zur Novellierung des Staatsvertrags ist ja nicht mehr allzu lang dazu kommen zu erkennen das das der Fall ist.

00:36:31: Wir müssten es wenn wir den vernunftgerecht arbeiten müssten dazu kommen weil er.

00:36:36: es gibt sonst keine alternative mehr zur Bekämpfung des schwarzmarkt.

00:36:41: Die Regulierung war in Deutschland hier als es nur stationäres Spiel gab.

00:36:44: Mir noch verhältnismäßig einfach, Digitalisierung verändert aber die Welt und natürlich auch die Spielhaldenwelt.

00:36:51: Und das, wie ich aus unseren letzten Gesprächen weiß, fundamental – Wie gehen Sie als Unternehmen damit um?

00:36:59: Vielleicht auch so mit so einem Hinweis Glücksspiel und Social Media oder wie generell Dinge zusammenwachsen, Sie wissen wir von Westlothar sind ja auch bei der ganzen Frage von Prävention.

00:37:12: Also den richtigen Umgang zu erlernen mit Spielen oder vor allen Dingen auch mit Glückspielen in Spielen da unterwegs.

00:37:20: Was ist Ihre Antwort auf die Digitalisierung der Welt?

00:37:25: Da liegen wir uns eigentlich schon in den Armen.

00:37:26: Ich gebe zwei Teilantworten.

00:37:28: Punkt Nummer eins, was macht eigentlich Digitalisierung mit den Spielhallen oder auch mit den Spielbanken?

00:37:36: Die Digitalisierung wird diese Veranstaltungsorte nicht vernichten.

00:37:40: Absolut nicht!

00:37:42: Weil dort ist eine andere Qualität die eine andere Erlebnisqualität.

00:37:48: Dort sind viele Menschen, die etwas jeder für sich einzeln aber doch gemeinsam tun.

00:37:54: Es ist ein Erlebnisraum.

00:37:56: Ich vergleichse mal gerne mit dem Angler, der an der Lippe steht und angelt am Sonntagmorgen.

00:38:06: Das Angeln macht viel mehr Spaß wenn noch einen Angler steht.

00:38:13: Und wenn auch kein Fisch an der Angel ist, man zieht so dran als sei einer daran.

00:38:16: Es macht unglaublich Spaß, diese nonverbale Kommunikation zu betreiben.

00:38:21: Das heißt die Spielbanken sind ein Erlebnisraum von Gleichgesinnten.

00:38:27: Insofern werden sie immer überleben und eine Chance haben – wir erleben es ja in UK!

00:38:33: Wo es ja schon lange auch virtuelles Automatenspiel und ähnliches gibt, die Spielformen haben – wenn man's aus Unternehmung geschah, sich sagt eine friedliche Koexistenz.

00:38:42: Aus Sicht der Konsumenten hat man eine breite Fülle sein Spielbedürfnis dem eigenen Gusto entsprechend zu verfolgen.

00:38:48: Jetzt komme ich aber zum zweiten Punkt wo wir uns sehr verbunden fühlen.

00:38:53: Sie sagen wir versuchen auch in der Prävention etwas an die Kunden heranzuverbringen.

00:39:02: Ich glaube, das ist die einzige Chance der Vielgestaltigkeit der Glücksspielangebote und der unüberschaubaren Distributionswege von Glückspielangeboten beizukommen.

00:39:16: Jetzt kommt wieder mein Alter und die alte Pädagogenseele zum Ausdruck.

00:39:21: So eine ähnliche Situation, wie wir es jetzt erlebt haben.

00:39:24: Haben wir erlebt bei der Einführung des sogenannten Privatfernsehens.

00:39:28: Da brach die Welt zusammen.

00:39:29: ein Kanzler namens Schmittert damals den Fernsehfreien Sonntag verlangt.

00:39:33: heute wirkt's ein bisschen skurril aber das war sehr ernst genommen und man hat Regelwerke erschaffen und gemacht und getan und plötzlich merkt man dass die Fernsehesignale die Funksignale nicht an einer Grenz halt machen und erst dann ist man zu der klugen Einsicht gekommen Nee, nee das kriegen wir nicht über die Anbieter geregelt.

00:39:53: Das kriegen wir, namens nannte man sich Rezipienten, d.h.

00:39:57: über die Kunden gereglt.

00:39:59: Wir brauchen so was wie eine Medienkompetenz und diesen Gedanken greife ich heute auf und forciere ihn wo es geht!

00:40:06: Wir brauchen keine Spielkompetenzen sondern wir brauchen Risikokompetenz.

00:40:12: Wir müssen Menschen insbesondere junge Leute mehr befähigen mit Risiken egal wo sie denn sind, umzugehen.

00:40:22: In Australien macht man das zum Beispiel schon ein bisschen in dem es Regionen gibt, in denen die Jungs und Mädchen in der Schule die Prinzipien des Sportwetter erklärt bekommen damit diese Sportwette für Sie entzaubert wird, die Magie verliert und damit sie rationaler an dieses Spielangebot herangehen.

00:40:47: ich glaube Das könnte auch ein Vorbild für uns sein, zu sagen wir müssen ... Wir müssen uns vor der Dämonisierung, die macht es nämlich attraktiver von Spielangeboten schützen.

00:40:59: Und auf der anderen Seite müssen wir die Leute befähigen in einer für sie selbst verantwortlichen Weise damit umzugehen.

00:41:07: So sehe ich das was Sie da tun!

00:41:11: Herr Stoffers gestatten Sie mir mit zum Schluss kommen eine Frage, die mich manchmal umtreibt und wo ich aber noch nicht gesehen habe, ob es dafür eine Lösung gibt.

00:41:21: Vielleicht oder eine Antwort gibt ne befriedigende vielleicht können sie die liefern heute?

00:41:26: Ach du liebe Güte!

00:41:27: Ja das ist vielleicht eigentlich ganz profan.

00:41:30: Wir reden über Werbung für Glücksspiel und ich will gar nicht das ganze Fass aufmachen Dafür reicht die Zeit auch gar nicht.

00:41:36: Aber Es gibt ja Und Sie sprachen das eben in anderen Zusammenhängen an das Bestreben zu sagen, wir müssen da auch mehr dürfen.

00:41:44: Wir müssen da mindestens in ähnlicher Form werben dürfen, dass wir haben ein attraktives Glücksspiel zum Beispiel.

00:41:53: die Sportwette ist ja sehr weit vorne und auch in ihrem Unternehmen ist die SportWette letztendlich verankert.

00:41:59: also mehr Werbung oder etwas konzentrierterer Werbung gleichwohl man gesellschaftlich gerade diskutiert ob es nicht sowieso schon zu viel ist.

00:42:08: auf der anderen Seite betreiben sie Aufstellung von Automaten, wo sie ja eigentlich keine Werbung machen und sagen doch na da klappt es doch auch.

00:42:18: Also was stimmt denn nun?

00:42:19: Braucht Glücksspiel mehr Werbung oder sind Sie nicht das lebende Beispiel dafür dass es noch ohne Werbung geht?

00:42:27: Beides geht und das kommt auf das Glückspielangebot an.

00:42:31: wenn ich ein stationäres Angebot habe an dem ich täglich vorbei stolpere kann die Werbung gegen null gehen.

00:42:39: Wenn ich aber ein Angebot habe, das fängt bei den Spielbanken an.

00:42:44: Davon gibt es nur achtzig Stück in Deutschland und hört gerade bei der Sportwette auf wenn sie nicht stationär betrieben wird sondern virtuell betrieben werden.

00:42:55: Da brauche ich einen Schaufenster und diese Schaufensterschaft mir nur die Werbung.

00:42:59: Und wenn Sie schon auf die Sportwitte zu sprechen kommen ist es noch ein besonderer Aspekt.

00:43:03: Die Sportwerte und Sport müssen sich eigentlich gegenseitig dankbar sein.

00:43:08: Ohne den Sport gibt es die Sportwette nicht und mit Sportwetten wird der Sport insbesondere Fußball viel, viel spannender.

00:43:17: Und man ist mehr involviert.

00:43:18: das heißt manche Sportarten zum Beispiel Tennis bei älteren Leuten die kein Tennis mehr spielen lebt davon dass man darauf wetten kann weil damit wird man Teil des Spiels.

00:43:30: insofern sind diese beiden Dinge wie siamesische Zwillinge.

00:43:36: So sagt man auch, sei die Sportwetter entstanden vor langer Zeit in der Oberklasse der englischen Bevölkerung.

00:43:45: Diesen Aspekt finde ich ganz besonders interessant.

00:43:48: jetzt nicht auf das längst fast in Vergessenheit geratene Ende unserer Beteiligung an der WM.

00:43:58: aber auch dort haben wir gesehen wenn sie darauf gewettet haben gehen Sie anders in die Spiel rein.

00:44:05: Sie sind nicht gelangweilt nach einer Viertelstunde erstens von dem etwas schwierigen Spiel und von der Kommentierung, die Ihnen nicht passt.

00:44:13: Nein!

00:44:13: Sie bleiben länger weil sie haben sich ja durch die Wette für etwas entschieden.

00:44:18: Das gibt enorm mehr Spannung und weckt noch mehr Interesse für den Fußball.

00:44:22: das sage ich Ihnen aus meiner Seele als Fußballmanager.

00:44:27: Das braucht man sonst sind die Leute nicht mehr beim Spiel.

00:44:31: Und von daher sehe ich durchaus die Nützlichkeit der Werbung nicht nur für die, die das Glücksspielangebot machen sondern auch die in diesem Fall die Sportfette.

00:44:44: Die den Gegenstand ihres Geschäftes im Sport sehen.

00:44:50: und bei dem sonstigen Glückspiel muss ich Ihnen sagen virtuelles Automatenspiel und so.

00:44:55: da brauchen wir die Werbung Damit insbesondere auf den sozialen Medien, damit die Kundschaft nicht zu leicht durch völlig absurde Glücksversprechungen in die illegalen Kanäle gesogen werden.

00:45:13: Liebe Zürcherinnen und Zürer das ist eine Meinung?

00:45:17: Wir haben auch gehört lieber Herr Stoffers, die Nicklichkeit erlaube ich mir dass sie gerade sich zum Fachexperten für Fußball und Fußballspiel gemacht haben, wo Sie doch Eingangs noch gesagt haben.

00:45:27: Davon habe ich keine Ahnung... Ich

00:45:29: kenne das Geschäftsmodell!

00:45:31: Ich hab auch von Lotto keine Ahnung, kenn aber trotzdem mir Geschäfts-Modell was ich gut finde.

00:45:36: Das ist

00:45:37: doch schon mal löblich ne?

00:45:39: Selbstverständlich und wir sind ja hier um genau diese Meinung auszutauschen oder nicht physisch hier, aber wir sprechen ja darüber.

00:45:46: Und sie die aufmerksam zuhörer werden gemerkt haben, dass ich eine ähnliche Frage auch schon mal mit Dr.

00:45:52: Christoph Niesen, einem der wichtigsten Sportfunktionäre hier im Land diskutiert habe und der das mit einer völlig anderen Ableitung als Sie dann hier dargestellt hat.

00:46:04: mögen sich die Zuhörer ihre Meinung bilden.

00:46:08: Lieber Herr Stoffers!

00:46:10: Was hat sie?

00:46:10: Die Glücksspielbranche?

00:46:12: Das ist meine letzte Frage an Sie heute.

00:46:14: Was hat sie die Glücksspielbranche, die vielen Jahre, mit den Höhentiefen und Veränderungen?

00:46:22: Mit den vielen neuen Erkenntnissen.

00:46:25: Was hat es Sie persönlich gelehrt Ihre Tätigkeit der letzten Jahre, was Sie vorher nicht wussten, obwohl Sie schon gesellschaftlich so breit aufgestellt waren?

00:46:36: Das ist eine verdammtschwere Frage.

00:46:39: Und da eine kluge Einwurzeln...

00:46:40: Die sind aber ein kluger Gast!

00:46:42: Ja ja ja, vielen Dank für die Blumen.

00:46:46: Wissen Sie Es hat etwas eine Befürchtung bestätigt, dass Wissen, fundiertes Wissen gegen Moralinsaure Vorurteile kaum eine Chance hat und zwar sogar bei denjenigen.

00:47:07: Und zwar sogar dann wenn dieses Wissen von uns oder von anderen die Wahrheit auf dem Tisch liegt weil – das habe ich gelernt weil ein großer Teil der politisch relevanten Bevölkerung Angst vor dem hat, was es nicht kennt.

00:47:22: Am Ende komme ich als religiöser Mensch zu dem Ergebnis und blicke zum Himmel und sage lieber Gott lass Toleranz und Weisheit regnen.

00:47:36: Ich schaff's nicht!

00:47:39: Dankeschön für die privaten Einblicke.

00:47:41: noch mit dieser letzten Frage.

00:47:45: Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer.

00:47:46: heute war mein Gast Ein Gesellschaftsdenker, ein Branchenstrategie.

00:47:50: Ich glaube das ist jedem klar geworden.

00:47:53: Eine Pädagoge, so haben sie sich mehrfach selber genannt Herr Stoffers und gesprochen haben wir über Vorurteile, über die Forschung, aber über Spielerschutz und natürlich über gefärbliches Glücksspiel denn dafür stehen Sie ja nahezu wie kein zweiter.

00:48:09: Ich bin ja aus dem Rohrgebiet und präge für Sie manchmal ja den Namen.

00:48:12: Sie sind der Bertolt Weitz, der Merkogrupp aber das sind sie natürlich nicht denn Sie sind Manfred Stoffers, der stellvertretende Vorstandsprecher der Merko-Grupp.

00:48:20: Der heute mein Gast war.

00:48:21: ich darf mich bei Ihnen ganz herzlich bedanken für Ihre Einblicke und natürlich bei den Zuhörern zu Hause fürs Zuhören.

00:48:28: Vielen Dank auch von meiner Seite!

00:48:30: Tschüss!

00:48:31: Das war das Westlotto Spielstudio für August, dem Podcast der Glücksspielbranche.

00:48:36: Und vielen Dank nochmal fürs Zuhören.

00:48:38: Bleiben Sie uns treu!

00:48:40: Die nächste Folge erscheint dann im September.

00:48:43: und wer dann im Spielstudio sitzt, wie immer ich weiß es heute noch nicht.

00:48:48: Jedenfalls für mich war's eine Freude heute man wird stoppas zur Gast zu raden und bis zum September sage ich Glück auf.

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